BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Sachsen-Anhalt


Dieser Alleen-Fotowettbewerb wird gefördert durch LIFE+, einem gemeinsamen EU Projekt mit polnischen Umweltverbänden und dem BUND M-V „Trees for Europe’s Green Infrastructure” (LIFE15 GIE/PL/000959) und die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und der Bingo! Umweltlotterie

Allee des Jahres 2017 - Leben in Alleen

Alljährlich ruft der BUND die »Allee des Jahres« aus, zum Tag der Allee am 20. Oktober. Dazu startet am 1. Mai 2017 ein neuer bundesweiter Fotowettbewerb. Fotografieren Sie Ihre Lieblingsallee! Nutzen Sie den Frühling für ihre ersten Alleenfotos. Mit ihren Blüten und ihrem zarten Grün sehen die Bäume derzeit besonders reizvoll aus. »Schön sind Fotos, die das Leben in den Alleen zeigen und die besondere Beziehung der Menschen zu den Alleebäumen«  – so Katharina Brückmann, die  BUND-Expertin für Alleenschutz. Senden Sie uns bis 16. September Ihre schönsten Bilder (maximal 4), digital oder als Papierfoto. Notieren Sie dazu den Ort, die Länge der Allee und die prägende Baumart. Auch eine kurze persönliche Geschichte, die Sie mit dieser Allee verbindet, würde uns freuen. Aus allen Motiven wird eine Jury im Herbst die »Allee des Jahres 2017« küren und zum Tag der Allee öffentlich präsentieren. Die drei Erstplatzierten erhalten schöne Preise.

Fotos bitte senden an: katharina.brueckmann@bund.net

Allee des Jahres 2016 in Warnkenhagen, Landkreis Rostock

Foto: Heinrich Baumann, 1. Platz

„Alleen verbinden“ war das diesjährige Motto des bundesweiten Fotowettbewerbes zur Allee des Jahres. Das Siegerfoto von Heinrich Baumann aus Wattmannshagen konnte sich gegen 154 weitere Vorschläge durchsetzen, die von einer Jury des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gesichtet wurden. Mehr zum Gewinnerfoto

 

Foto: Kerstin Rehmann, 2. Platz
Foto: Birgit Schlag, 3. Platz
Foto: Horst Jürgen Schunk, Sonderpreis Park

Baum-Werbe-Spot

Hintergrund: Alleen - unser lebendiges Kulturerbe

Es gab eine Zeit, da war Alleenschutz Chefsache: Preußens König Friedrich Wilhelm IV beispielsweise ordnete in seinem Alleen-Erlass von 1841 an, „...aufs Strengste darauf zu achten, dass Lichten und Aushauen prachtvoller Alleen, wie solches seine Majestät hier und da bemerkt habe, künftig durchaus unterbleibe“

Ihm und anderen Alleen-Begeisterten der Vergangenheit ist es zu verdanken, dass wir uns insbesondere in den drei Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt an noch knapp 15.000 Kilometer der „grün-goldenen Tunnel“ erfreuen können. Die Alleen können in ihrer Vielfalt, ihrer Pracht und schlichten Schönheit den Menschen ein Gefühl von Geborgenheit und Identität vermitteln. Sie sind Teil unserer Kultur, unseres kulturellen Erbes und besonders in Ostdeutschland für die Touristen ein auffälliges Markenzeichen.

Dieses Kulturgut ist allerdings bedroht. Die oft schon sehr alten Alleebäume sind zunehmend schädigenden Umwelteinflüssen ausgesetzt. Falscher Baumschnitt und Verletzungen durch Straßenbaumaßnahmen sind oft Ursachen für Baumkrankheiten, die zu vorzeitigen Fällungen führen.

Der BUND engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz unserer Alleebäume und ihre sorgsame Pflege, damit wir sie noch lange genießen können. Er setzt sich für verstärkte Nach- und Neupflanzungen ein, damit sich auch nachfolgende Generationen  an den „grün - goldenen Tunneln“, den Obstbaum- und den Parkalleen freuen können.

Mehr Informationen finden Sie unter:

www.bund.net/alleen

www.bund-brandenburg.de

www.bund-mecklenburg-vorpommern.de

www.bund-sachsen-anhalt.de

Quelle: http://www.allee-des-jahres.de/index.php?id=42&cHash=