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Allee des Jahres 2018

Auch in diesem Jahr suchte der BUND die schönste Allee des Landes. Aus rund 150 Einsendungen kürte die Jury des BUND am 20. Oktober, dem Tag der Allee, die Preisträger 2018.
Mit der Prämierung der "Allee des Jahres" will der BUND auf die deutschlandweite Gefährdung von Alleenbäumen aufmerksam machen. Alleen sind nicht nur schützens­werte kulturelle Monumente. Sie filtern Schadstoffe aus der Luft, verbinden natürliche Lebensräume und sind oft Zufluchtsstätten gefährdeter Tierarten. In Deutschland steht ein Drittel der Tiere und Pflanzen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Alleen leisten insofern einen großen Beitrag für den Umwelt- und Naturschutz.


Der erste Platz geht nach Brandenburg

Foto: Dietmar Olonscheck
Allee des Jahres 2018: Ahornallee zw. Rüdnitz und Danewitz, Landkreis Barnim

Das Siegerfoto stammt von Dietmar Olonscheck und zeigt eine Spitzahorn-Allee im leuchtenden Herbstkleid

Auch wenn die Blätter schon fast verloren sind recken sich die Kronen der Bäume imposant über die Straße.Die Allee zeigt eine Gleichmäßigkeit aber auch Individualität, Ebenmaß und Charakter des einzelnen Baumes. Die majestätisch erscheinende Ahorn-Allee ist ein großartiger Schmuck für die Straße.

Der zweite Platz geht nach Rheinland-Pfalz

Foto: Dieter Rockser
Wildkirschenallee zw. Roderbirken und Roderhof

„Spaziergang im Frühling“

Das Bild von Dieter Rockser, zeigt zwei ältere Herren, die, in ein Gespräch vertieft, diese Allee entlangspazieren. Im Kontrast dazu vermittelt die Farbenpracht blühendes Leben. Die Herren ziehen ihre Kraft für den Tag aus dem Spaziergang durch diese Allee. Die Szene lässt uns Geborgenheit und Intimität spüren.

Der dritte Platz geht nach Mecklenburg-Vorpommern

Foto: Markus Lenk
Allee in Bisdamitz auf Rügen

Der dritte Platz geht an Markus Lenk. Die Straße wurde erst kürzlich ausgebaut und doch sind alle Bäume erhalten. Die Allee krümmt sich und führt zum Licht – der Betrachter fragt sich – wohin führt dieser Weg.

Sonderpreis 2018

Foto: Eckhard Wolfgramm
Einbruch der Nacht auf der Landstraße Werder – Altentrepow (Mecklenburg-Vorpommern)

Das Bild, von Eckhard Wolfgramm, zeigt  das Spannungsfeld zwischen den organischen Formen der Allee und den starren Formen der Windkraftanlagen. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, Landschaftselemente wie die Alleen zu bewahren. Das selbe Bild ohne die Bäume wäre trostlos.

Die Jury überzeugt die Bildkomposition. Der Sonnenuntergang hinter den Bäumen im Kontrast zu den scherenschnittartigen Bäumen im Vordergrund ist besonders imposant. Die Kälte des Abends ist zu spüren.

Hintergrund

Der BUND engagiert sich seit vielen Jahren im Alleenschutz. Hunderte ehrenamtlich Aktive kümmern sich um "ihre" Alleen vor Ort, insbesondere in den alleenreichsten Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Hier stehen noch etwa 15.000 Kilometer Alleen, das sind weit mehr als die Hälfte der gesamten Alleenkilometer Deutschlands.

Doch auch in weniger alleenreichen Bundesländern gibt es wahre Schätze an den "grünen Tunneln". Einige davon hoffen wir durch den Wettbewerb kennenzulernen. 

Sie können uns bei unserer Arbeit unterstützen: Werden Sie Alleen-Pate. Gemeinsam können wir im Alleenschutz viel bewegen.

Mehr zum BUND-Alleenprojekt ...



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